Hallo ihr Dichter und Denker,
im heutigen Beitrag geht`s mir vor allem um die grundsätzliche Philosophie des Genusses und der Häufigkeit des (Pfeife-) Rauchens und wie Ihr das so haltet.
Ist das bei Euch überhaupt ein Gedanke, oder schlotet Ihr einfach so drauflos und "nach mir die Sintflut" ?
Für mich ist Gesundheit, so wie das psychische und leibliche Wohlbefinden ein unbedingtes und auch bewusstes Zusammenspiel.
Warum mache ich das zum Thema ?
Ich bin "Rettungsassistent" im Hauptberuf und "sehe" genügend Menschen (allesamt Patienten), welche sich in einem Zustand befinden, welcher vor allem eins nicht mehr zulässt: den Genuss an irgendeiner Sache und bei denen die langfristigen Folgen übermäßigen Konsums zu Tage treten.
Und warum das ?
Weil Sie es jeweils mit ihren Genüssen übertrieben haben und meist auch noch mehrere Dinge zusammen betrieben haben.
Ja was denn ?
Zu viel und bedenkenlos gefressen, dazu geraucht und dann noch gesoffen bis irgendwann der Notarzt kommt.
Das ich diesen Satz nicht als Metapher meine, ist mit meiner oben genannten Berufsausübung hoffentlich klar. (ich weiß, das es nicht bei allen Menschen so ist.)
Das ganze auch noch ohne sich jemals regelmäßig bewegt zu haben, oft sitzen oder liegen diese Menschen gerne nur herum, in völliger Ignoranz sämtlicher Vorboten oder Zeichen, die der Körper in den meisten Fällen aussendet, wenn`s um die buchstäblich regelmäßig gefressene "Wurst" geht.
Und "gefühlt" werden es nicht weniger Menschen, die sich selbst und anderen keinen einzigen Gefallen tun und das Thema "Genuss und Wohlbefinden" völlig verfehlt haben.
Bewegungs- und somit permanente Sauerstoffarmut, gepaart mit unbewussten Ernährungsgewohnheiten, können zumindest bei mir keine Genussstimmung aufkommen lassen.
Ich schreibe dies, obwohl, oder gerade weil mein Laster das "Pfeiferauchen" ist.
Das Pfeiferauchen; nicht das Pfeiferauchen und gleichzeitiges Konsumieren harten Alkohols, wie zum Beispiel Whisky oder edelster Weinbrand, wie das von vielen "Genußmenschen" favorisiert wird.
Ich mache das nicht und verschiedene andere Dinge auch nicht.
Auch gibt es bei mir immer wieder Zeiten der Abstinenz bzw. der Regeneration.
Ich weiß, das hört man nicht gerne, klingt eventuell spießig und stellt dazu einen gravierenden Einschnitt in die persönliche Entscheidungsfreiheit anders orientierter Leute dar.
Spätestens bei der Einlieferung ins Hospital darf dann die Solidargemeinschaft für die jahrelangen Verfehlungen eines einzelnen "blechen".
Ja das mag jetzt dem einen oder anderen doch zu weit gehen, aber gerade dem "mündigen" und scheinbar erwachsenen "Genußmenschen" würde ich doch ein paar Gedankengänge mehr abverlangen wollen, im Gegensatz zum gemeinen "Kettenraucher", der sich gehen lässt, sich alles "reinpfeift" und dem eh alles "Wurscht" ist. (doch, solche gibt`s zur Genüge).
Ja, das klingt jetzt aber auch sehr pauschal mag der eine und der andere einwerfen, ist mir aber egal. Wie Ihr merkt, geht mir Gedankenlosigkeit mächtig auf die Nüsse und ich schreibe mir das durchaus auch ein wenig von der Seele.
Dafür habe ich persönliche Gründe und Erfahrungen, die in diesem Blogbeitrag keiner näheren Erläuterung bedürfen.
Ja ich weiß, auch Pfeiferauchen ist physisch ungesund und dieser Beitrag soll auch nicht die Pfeife rechtfertigen und ich bin kein Richter über irgend wen.
Bevor ich Euch jetzt über Gebühr beanspruche, mache ich jetzt Schluß mit der Feststellung: "Das Leben ist zu kurz für schlechten Tabak", und mit der Fragestellung: "Wie bewußt genießt ihr" ?
Ich zünde mir jedenfalls jetzt meine Pfeife nochmal an und lasse das Aroma auf meine Seele wirken.
Grüße Euch in Rauchschwaden,
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